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	<title>Die Josefstadt in Wien &#187; Theater in der Josefstadt</title>
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	<description>Wissenswertes rund um den 8. wiener Gemeindebezirk</description>
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		<title>Aus dem Leben der Marionetten</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 14:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5. März 2009 zeigte das Theater in der Josefstadt die Premiere der österreichischen Erstaufführung von Ingemar Bergmans &#8220;Aus dem Leben der Marionetten&#8220;. Die Geschichte stammt aus dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1980 und wird an der Josefstadt ohne Pause durchgespielt. Eines Nachts tötet der wohlhabende Ingenieur Peter Egerman eine Prostituierte und vergeht sich an ihr. Anschließend ruft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. März 2009 zeigte das <a title="Theater in der Josefstadt" href="http://www.diejosefstadt.at/2009/02/das-theater-in-der-josefstadt/">Theater in der Josefstadt</a> die Premiere der österreichischen Erstaufführung von Ingemar Bergmans &#8220;<em>Aus dem Leben der Marionetten</em>&#8220;. Die Geschichte stammt aus dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1980 und wird an der Josefstadt ohne Pause durchgespielt.</p>
<p>Eines Nachts tötet der wohlhabende <strong>Ingenieur Peter Egerman</strong> eine Prostituierte und vergeht sich an ihr. Anschließend ruft er seinen Psychiater herbei. Ehefrau Katarina, Freunde und Verwandte stehen vor einem Rätsel. War das Verbrechen eine Kurzschlussreaktion? Oder die lange geplante Tat eines Psychopathen? Bei der Suche nach den Gründen des Dramas tritt ein Beziehungsgeflecht zutage, in das alle Figuren schuldhaft verstrickt sind.</p>
<p><strong>Ingmar Bergman</strong>, der große Psychologe des europäischen Kinos, erzählt die Geschichte eines Mordes inmitten der bürgerlichen<br />
Gesellschaft. Und stößt in ihren Mechanismen auf eine quälend-schwelende Mixtur aus Einsamkeit, Lebensüberdruss, Ängsten und albtraumhaften<br />
Phantasien. Alle Figuren spüren intelligent und beredt ihrem Unglück hinterher, alle sehnen sich nach wahrhaftiger Nähe, nach einemAusbruch aus dem Gewohnten. Doch die Schmerzen, die Explosion, die Katastrophe sind nicht weit entfernt.</p>
<p>Ingmar Bergman wurde 1918 als Pastorensohn in <em>Uppsala</em> geboren. Seine Kindheit und Jugend waren durch eine strenge und religiöse Erziehung geprägt. Nach seinem Studium in Stockholm und ersten Kontakten zur Bühne arbeitete Bergman ab 1944 als Film- und Theaterregisseur. In seiner langen Karriere drehte er etwa 40 Filme, darunter das mit vier Oscars gekrönte, autobiographisch geprägteWerk „Fanny und Alexander&#8221; (1982), und inszenierte über 100 Theaterstücke. Sein Schöpfungsdrang schien unendlich, über seine Arbeiten sagte er einmal: „Ich stelle mir gern vor, dass sie in einem besonderen Raum der Seele ruhen, dort liegen sie bequem und reifen wie prächtige Käselaibe heran.&#8221; Erklärungen zu seinen Werken gab er kaum, doch über den innersten Kern seiner Filmarbeit meinte er selbst: „Ich weiß nämlich, dass wir mit Hilfe des Films in bisher nie gesehene Welten eindringen können. InWirklichkeiten außerhalb derWirklichkeit.&#8221; Den internationalen Durchbruch als Leinwandregisseur schaffte Bergman mit<br />
dem Film „Das siebente Siegel&#8221;, der ihm 1957 in Cannes den Spezialpreis der Jury einbrachte. Bergmans Filme wurden vor allem in den sechziger Jahren zum Inbegriff von &#8211; vergeblicher &#8211; Suche nach Sinn im Leben, Vergebung und göttlicher Gnade. Er machte Schlagzeilen mit damals als gewagt eingestuften Darstellungen von Sexualität. So wurde sein Film „Das Schweigen&#8221; 1962 mit zahlreichen Aufführungsverboten belegt. Als weiterer Meilenstein galten die als TV-Serie sowie als Kinofilm veröffentlichten „Szenen einer Ehe&#8221; 1973 mit Liv Ullmann und Erland Josephson in den Hauptrollen. 1997, beim 50. Filmfestival in Cannes, wurde Bergman zum „größten Filmregisseur aller Zeiten&#8221; gewählt. 2007 ist Bergman, der zuletzt<br />
zurückgezogen lebte, 89jährig gestorben.</p>
<h2>Facts</h2>
<p>Regie: Philip Tiedemann<br />
Bühnenbild: Etienne Pluss<br />
Kostüme: Stephan vonWedel<br />
Musik: Ole Schmidt</p>
<p>Peter Egerman: Bernhard Schir<br />
Katarina Egerman: Maria Köstlinger<br />
Prof. Mogens Jensen, Psychiater: Alexander Strobele<br />
Der leitende Untersuchungsbeamte: Peter Moucka<br />
Cordelia Egerman, Peters Mutter: Marianne Nentwich<br />
Tomas Isidor Mandelbaum, genannt Tim: Sylvester Groth<br />
Frau Anders, Peters Sekretärin: Elfriede Schüsseleder<br />
Arthur Brenner, Peters und Katarinas Freund: Peter Scholz<br />
Ein Türsteher: Hans Wolfgang Pemmer<br />
Ka, Prostituierte: Silvia Meisterle</p>

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		<title>Das Theater in der Josefstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 15:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Theater in der Josefstadt verfügt über 610 Sitzplätze und 10 Stehplätze. Geleitet wird es derzeit von Direktor Herbert Föttinger. Ehemals in der Vorstadt gelegen, wird das Theater seit 1788 durchgehend bespielt und ist damit das älteste erhaltene Vorstadt-Theater Wiens. Theatergrößen wie Ferdinand Raimund oder Johann Nestroy gaben hier einst ihr Debüt. Seit dieser Zeit ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Theater in der Josefstadt verfügt über 610 Sitzplätze und 10 Stehplätze. Geleitet wird es derzeit von Direktor Herbert Föttinger. Ehemals in der Vorstadt gelegen, wird das Theater seit 1788 durchgehend bespielt und ist damit das älteste erhaltene Vorstadt-Theater Wiens. Theatergrößen wie Ferdinand Raimund oder Johann Nestroy gaben hier einst ihr Debüt. Seit dieser Zeit ist das Theater ein Volkstheater und hat mit der österreichischen Dramatik einen seiner Schwerpunkte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm Max Reinhard erstmals das literarische Konversationsstück in den Spielplan auf.</p>
<p>Die Josefstadt sah und sieht immer wirkliche Bühnengrößen: Zum Beispiel Marlene Dietrich, Johannes Heesters, Oskar Werner, Helmut Qualtinger, Otto Schenk, Karl Merkatz oder Elfriede Ott, um nur einige Schauspielerinnen und Schauspieler zu nennen.</p>
<p><strong>Kartenvorverkauf</strong></p>
<p>Mo &#8211; Fr: 10:00 Uhr bis zum Beginn der Abendvorstellung<br />
Sa, So, Feiertags: 13:00 Uhr bis zum Beginn der Abendvorstellung</p>
<p><strong>Adressen</strong></p>
<p><em>Theater in der Josefstadt<br />
</em>Josefstädter Straße 26, A-1080 Wien</p>
<p><em>Kammerspiele<br />
</em>Rotenturmstraße 20, A-1010 Wien </p>
<p><strong>Kontakt</strong></p>
<p><span class="text">Theater in der Josefstadt Betriebsges.m.b.H.<br />
</span>Telefon: +43 1 42 700<br />
Karten-Bestellung: +43 1 42 700-300 <br />
Fax Direktion +43 1 42 700-60<br />
Fax Theaterkassa +43 1 42 700-63<br />
Fax Abonnementbüro +43 1 42 700 -333<br />
E-Mial: <a href="mailto:office@josefstadt.org">office@josefstadt.org</a><br />
Internet: <a href="http://www.josefstadt.org">www.josefstadt.org</a></p>

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